• [Article 35]Rechnungswesen einfach erklärt

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    Beim Rechnungswesen handelt es sich um einen Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Die Dimension dieses Teilbereiches wird in der Regel sehr stark unterschätzt. Oftmals ist nur der Bereich der Buchhaltung im Zusammenhang mit dem Rechnungswesen bekannt. Dieser Bereich zählt hierbei lediglich zum externen Rechnungswesen. Auf das interne Rechnungswesen, umgangssprachlich besser als Controlling bekannt, darf man hierbei jedoch nicht vergessen. Wie man hieraus bereits erahnen kann, handelt es sich beim Rechnungswesen um einen der größten  und wichtigsten Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre.

    Das interne sowie auch das externe Rechnungswesen stellen den Grundbaustein eines jeden erfolgreichen Unternehmens dar. Unternehmen ohne ein gut ausgerichtetes Rechnungswesen werden wirtschaftlich sehr schnell scheitern. Aufgrund dessen Bedeutung wird anhand dieser Homepage ein erster Einblick in die Materie des Rechnungswesens gewährt. Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden damit das Rechnungswesen seine Funktionen erbringen kann? Wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Teilbereiche des Rechnungswesens und wer sind hierbei die Adressaten?



  • [Article 59]Einblick in die Kostenrechnung

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    Die Kostenrechnung (KORE) ist ein Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Konkret kann man sie dem Rechnungswesen und hierbei dem internen Rechnungswesen zuordnen. Die Hauptaufgabe der KORE ist die Datenaufbereitung bzw. Informationsbeschaffung. Die Erkenntnisse aus der KORE haben  maßgeblich auf den Planungs- und Kontrollbereich Einfluss.

    Wie die  Bezeichnung bereits erahnen lässt geht es bei der KORE um die Kostenplanung. Genauer um die kurzfristige Kostenplanung. Aus diesem Grund zählt die Kostenrechnung zu den operativen Controllinginstrumenten. Die langfristige Kostenplanung würde mittels der Investitionsrechnung abgedeckt werden.

    Die Hauptaufgabe der KORE ist der Nachweis / die Aufgliederung der entstandenen Kosten einer Periode in den jeweiligen Bereichen. Dadurch kann auf die Wirtschaftlichkeit spezieller Bereiche/Prozesse/Kostenstellen geschlossen werden. Gleichzeitig können Kosten geplant werden – Abweichungen festgestellt – und die notwendige Information für Handlungsempfehlungen geliefert werden. Auch für die kurzfristige Deckungsbeitragsrechnung / Erfolgsrechnung bildet die KORE die Grundlage.

    Der Aufbau der Kostenrechnung ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Je nach Größe und Branche wird diese eine andere Rolle für die Unternehmung spielen. Großkonzerne können mithilfe der KORE große Bereiche / einzelne Kostenstellen einfach kontrollieren. Der Einblick in die Kostenverursachung bzw. Kostenbeanspruchung ist durch die KORE auch bei komplexen Unternehmungen einfach und schnell gegeben.

    Der Prozess der Kostenrechnung ist immer derselbe. Grundsätzlich gibt es drei Teilbereiche:

    • Kostenartenrechnung
    • Kostenstellenrechnung
    • Kostenträgerrechnung

    In der Kostenartenrechnung geht es um die Art der angefallenen Kosten – welche Kosten sind angefallen? Die Kostenüberleitung erfolgt hierbei aus der Finanzbuchhaltung.

    Bei der Kostenstellenrechnung werden die zuvor in der Kostenartenrechnung ermittelten Kosten auf die Bereiche (Kostenstellen) zugeordnet.

    Schlussendlich werden die ermittelten und zugeordneten Kosten in der Kostenträgerrechnung direkt auf das Produkt / die Abteilung zugerechnet. Das Ziel der Kostenträgerrechnung ist es die Kosten für ein bestimmtes Produkt / Bereich oder auch Zeitraum einwandfrei zuzuordnen. Die Ergebnisse der Kostenträgerrechnung stellen die Grundlage für Entscheidungen dar z.B. Optimales Produktionsprogramm  oder die kurzfristige Preisuntergrenze.