• Rechnungswesen einfach erklärt

    Beim Rechnungswesen handelt es sich um einen Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Die Dimension dieses Teilbereiches wird in der Regel sehr stark unterschätzt. Oftmals ist nur der Bereich der Buchhaltung im Zusammenhang mit dem Rechnungswesen bekannt. Dieser Bereich zählt hierbei lediglich zum externen Rechnungswesen. Auf das interne Rechnungswesen, umgangssprachlich besser als Controlling bekannt, darf man hierbei jedoch nicht vergessen. Wie man hieraus bereits erahnen kann, handelt es sich beim Rechnungswesen um einen der größten  und wichtigsten Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre.

    Das interne sowie auch das externe Rechnungswesen stellen den Grundbaustein eines jeden erfolgreichen Unternehmens dar. Unternehmen ohne ein gut ausgerichtetes Rechnungswesen werden wirtschaftlich sehr schnell scheitern. Aufgrund dessen Bedeutung wird anhand dieser Homepage ein erster Einblick in die Materie des Rechnungswesens gewährt. Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden damit das Rechnungswesen seine Funktionen erbringen kann? Wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Teilbereiche des Rechnungswesens und wer sind hierbei die Adressaten?



  • Statistiken

    Statistiken sind ein Teilbereich des internen Rechnungswesens. Genauer Betrachtet handelt es sich bei den meisten Statistiken um Vergleichsrechnungen. Im Bereich der Unternehmensführung haben Statistiken eine besonders große Bedeutung. Aufgrund dieser Tatsache ist die Unternehmensführung eng mit dem internen Rechnungswesen (Controlling) verknüpft.

    Heutzutage gibt es beinahe kein Unternehmen, welches nicht auf betriebswirtschaftliche Statistiken setzt. Die Aussagekraft dieser Berechnungen ist für eine erfolgreiche Unternehmensführung enorm wichtig. Auswertungen belegen die zukünftigen Herausforderungen in speziellen Bereichen. Mit ihnen lässt sich auch der Unternehmenserfolg / erfolgreiche Unternehmensbereiche messen.

    Bei den Vergleichsrechnungen gibt es unterschiedliche Zugangswege. Auf der einen Seite kann man die vorhandenen Daten mit den eigenen Vergangenheitsdaten oder Plandaten vergleichen. Je nach Zweck und Sinn des Vergleiches wird man auf die unterschiedlichen Daten zugreifen. Auswertungen, welche auf Plandaten beruhen, sind vor allem bei eigenständigen Projekten anzutreffen. Hier ist vor allem die Methode des Soll-Ist-Vergleichs von besonderer Bedeutung. Die Ist-Situation wird hierbei mit der geplanten (Soll) Situation vergleichen. Gibt es keine Abweichung ist man genau im Plan. Anders sieht es bei einer Abweichung aus. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass man die Abweichung noch genauer betrachtet. Schlussendlich sollte / will man wissen, wie diese zustande gekommen ist und wie man dieses „Problem“ beheben kann. Erst nachdem man sich dessen bewusst ist, kann man richtig danach handeln.

    Bei der zweiten häufig anzutreffenden Vergleichsmethode handelt es sich um den zwischenbetrieblichen Vergleich – dem Benchmarking. Hierbei vergleicht man sich mit anderen Unternehmungen / Prozessen. Die daraus gewonnen Resultate stellen wichtige Handlungsempfehlungen für das eigene Unternehmen dar. Beim Benchmarking ist es wichtig, dass man sich mit dem besten anderen Unternehmen vergleicht, sodass man keine falschen Erkenntnisse gewinnt. Schlussendlich sollten die Resultate zu einer Verbesserung / Steigerung im Unternehmen beitragen.