• Rechnungswesen einfach erklärt

    Beim Rechnungswesen handelt es sich um einen Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Die Dimension dieses Teilbereiches wird in der Regel sehr stark unterschätzt. Oftmals ist nur der Bereich der Buchhaltung im Zusammenhang mit dem Rechnungswesen bekannt. Dieser Bereich zählt hierbei lediglich zum externen Rechnungswesen. Auf das interne Rechnungswesen, umgangssprachlich besser als Controlling bekannt, darf man hierbei jedoch nicht vergessen. Wie man hieraus bereits erahnen kann, handelt es sich beim Rechnungswesen um einen der größten  und wichtigsten Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre.

    Das interne sowie auch das externe Rechnungswesen stellen den Grundbaustein eines jeden erfolgreichen Unternehmens dar. Unternehmen ohne ein gut ausgerichtetes Rechnungswesen werden wirtschaftlich sehr schnell scheitern. Aufgrund dessen Bedeutung wird anhand dieser Homepage ein erster Einblick in die Materie des Rechnungswesens gewährt. Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden damit das Rechnungswesen seine Funktionen erbringen kann? Wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Teilbereiche des Rechnungswesens und wer sind hierbei die Adressaten?



  • Controllingbegriff

    Das Wort „Controlling“ wurde vom englischen „to control“ ins deutschsprachige übernommen. „To control“ bedeutet ins deutschsprachige übersetzt – steuern, lenken oder regeln. Anhand der Übersetzung kann man schnell feststellen, dass es sich beim Controlling um eine Kontroll- oder Revisionsaufgabe, mit der diese häufig fälschlicherweise in Kontakt gebracht wird, handelt.

    Kontrollaufgaben zählen jedoch sicherlich zum Aufgabengebiet des Controllings, dieses ist jedoch wesentlich weiter gefasst. Vor allem die Informationsbeschaffung, -aufbereitung, -kontrolle sowie die Analyse, Planung und Steuerung sind die Hauptaufgabengebiete eines Controllers.

    Wie die Übersetzung bereits erahnen lässt existiert in der Literatur keine eindeutige Controlling Definition. Genau aus diesem Grund gibt es verschiedene Auffassungen und Controlling Ansätze. Was alle Ansätze jedoch gemein haben ist, dass das Controlling grundsätzlich die Führungsinstanz unterstützen soll. Wie dies erfolgt bzw. wie Unternehmen organisiert sind ist jedem selbst überlassen. Controllingtätigkeiten können in Unternehmungen von einer oder mehreren verschiedenen Personen wahrgenommen werden. In Klein- und Mittelbetrieben werden die Controllingaufgaben meist von den Geschäftsführern oder den Rechnungswesenleitern wahrgenommen. Erst ab einer bestimmten Betriebsgröße wird in der Regel ein eigenständiger Controller eingestellt.

    Trotz der unterschiedlichen Besetzungsmöglichkeiten bleibt der eigentliche Controlling-Sinn immer derselbe. Die Hauptaufgabe ist die Erreichung der Unternehmensziele, welche zeitgleich eine langfristige Existenzsicherung bewirken. Damit dies der Fall sein kann, muss eine zielgerichtete Koordination und Steuerung gegeben sein. Dadurch übernimmt der Controller neben den Informationsaufgaben, Planungs-, Steuerungs-, Lenkungs- sowie Kontrollaufgaben.