• Rechnungswesen einfach erklärt

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    Beim Rechnungswesen handelt es sich um einen Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Die Dimension dieses Teilbereiches wird in der Regel sehr stark unterschätzt. Oftmals ist nur der Bereich der Buchhaltung im Zusammenhang mit dem Rechnungswesen bekannt. Dieser Bereich zählt hierbei lediglich zum externen Rechnungswesen. Auf das interne Rechnungswesen, umgangssprachlich besser als Controlling bekannt, darf man hierbei jedoch nicht vergessen. Wie man hieraus bereits erahnen kann, handelt es sich beim Rechnungswesen um einen der größten  und wichtigsten Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre.

    Das interne sowie auch das externe Rechnungswesen stellen den Grundbaustein eines jeden erfolgreichen Unternehmens dar. Unternehmen ohne ein gut ausgerichtetes Rechnungswesen werden wirtschaftlich sehr schnell scheitern. Aufgrund dessen Bedeutung wird anhand dieser Homepage ein erster Einblick in die Materie des Rechnungswesens gewährt. Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden damit das Rechnungswesen seine Funktionen erbringen kann? Wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Teilbereiche des Rechnungswesens und wer sind hierbei die Adressaten?



  • Bilanz

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    Bei der Bilanz handelt es sich um einen Bestandteil des Jahresabschlusses. Der Aufbau einer Bilanz ist immer derselbe. Auf der linken Seite – der Vermögensseite oder Aktivseite befindet sich das Vermögen des Unternehmens. Diese wird umgangssprachlich auch als Seite der Mittelverwendung bezeichnet. Demgegenüber befindet sich auf der rechten Seite – der Passivseite – die Mittelherkunft.

    Der Aufbau / Ausweis der jeweiligen Bilanzseiten ist gesetzlich geregelt. Aus diesem Grund können sich die Unterpunkte verschieben. In der Bankenbranche wird die Aktivseite nach der Fristigkeit gegliedert, wohingegen bei den meisten anderen Unternehmungen eine Gliederung in Anlage- sowie Umlaufvermögen vorherrscht. Zum Anlagevermögen zählen vor allem Vermögensgegenstände, welche nicht zum sofortigen Verkauf beabsichtig sind. Grundstücke sowie Betriebsgebäude sind hierfür Idealbeispiele. Beim Umlaufvermögen handelt es sich hingegen um Güter, deren Verbleib im Unternehmen meist relativ kurzfristig (für gewöhnlich unter einem Jahr) ist. Vorräte oder Kassabestände zählen für gewöhnlich zum Umlaufvermögen.

    Auf der Passivseite findet eine Untergliederung des Vermögens nach Eigen- sowie Fremdkapital statt. Die Begriffsbezeichnungen sind hierbei selbstsprechend. Bankkredite oder Kundenverbindlichkeiten können als Beispiel für Fremdkapital genannt werden, wohingegen das Grund-/Stammkapital und die einbehaltenen Gewinne (Gewinnrücklagen …) beim Eigenkapital zu erwähnen sind. Wie die ideale Eigenkapitalausstattung aussieht kann nicht einfach beantwortet werden. Je nach Branche gibt es andere Richtwerte. Im Endeffekt stellt das Eigenkapital den Risikopuffer eines Unternehmens dar. Desto mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto länger wird das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten überleben.

    Die Bilanz wird in erster Linie aufgrund gesetzlicher Regelungen erstellt. Wegen dieser Tatsache darf man jedoch nicht auf die Funktionen einer Bilanz vergessen. In erster Linie ist hierbei die Gewinnermittlungsfunktion zu erwähnen. Durch den Vergleich der Anfangsbilanz mit der Schlussbilanz eines Geschäftsjahres lässt sich der Gewinn / Verlust ganz einfach ermitteln. Weiters gibt es noch die Informations- sowie Dokumentationsfunktion. Bei der Bilanz handelt es sich um einen Bestandteil des Jahresabschlusses, das bedeutet, dass sie öffentlich zugänglich ist. Externe Adressaten können hierbei aus einer Bilanz wichtige Daten heraus lesen. Die wirtschaftliche Lage sowie Entwicklung ist oftmals relativ schnell aus einer Bilanz ersichtlich.